Der Familienvan: Ford S-Max

17. Dezember 2013

Im Jahr 2006 hat Ford bewiesen, dass auch Familienvans eine durchaus sportliche und schlanke Silhouette haben können und sich dadurch von den anderen Vans optisch hervorheben. Die Grundstrategie für den Nachfolger wurde beibehalten, Ford überrascht auch bei dem Ausstattungsoptionen mit viel Ungewöhnlichem.

Neue Dimension eines Vans

Das Designerteam der neuen Generation des Ford S-Max ist jung und innovativ und das spiegelt sich im Innen- als auch Außenbereich wieder. Materialien von edler Qualität und neuartiger Schutz für die Insassen sind nur einige Beispiele. Der Van S-Max wurde durch und durch entstaubt.
Die neue Ausgabe des Ford S-Max wird ab 2014 bei den Händlern zur Verfügung stehen. Auf der IAA wurde der sportliche Van dem interessierten Publikum bereits vorgestellt. Das Konzept des S-Max ist seiner dynamischen Linie grundlegend treu geblieben.
Akzente setzt der Van mit einer stark aerodynamischen Vorderfront, die sich einheitlich bis zu Heck zieht, dazu hat der Käufer die Wahl zwischen fünf beziehungsweise sieben Sitzen.
Das Ziel, sich von seinen Konkurrenten dem VW Sharan und dem Seat Alhambra sowie dem Galaxy aus dem eigenen Hause, abzuheben, ist dem S-Max voll und ganz gelungen.
Der sportliche Kühlergrill und die schlitzförmigen Scheinwerfer verstärken das schnittige Gesamtbild.

Innenraum entrümpelt

Der Innenraum des neuen S-Max wirkt aufgeräumt. Die Mittelkonsole wurde durch und durch vereinfacht und entrümpelt. Es sind nur noch elektrische Feststellbremsen vorhanden und die Anzahl der Schalter oder Knöpfe wurde deutlich reduziert. Ein großer Bildschirm ist nun die Zentrale, von wo aus bedient wird. Außerdem sind zwei Bereiche sichtbar, einer für den Fahrer und einer für den Beifahrer. Durch das Split-Screen-System können beide den Schirm gleichzeitig nutzen. Während der Steuermann auf den Verkehr ausgerichtet ist, kann der Nachbar eine DVD anschauen. Diese Technik ist bereits aus der Oberklasse bekannt.
Ganz außergewöhnlich ist der EKG-Sitz, den Ford neuerdings anbietet. So kann der gesundheitliche Zustand des Fahrers während der gesamten Fahrt überwacht werden. Es gibt die Möglichkeit den Puls zu speichern und dann später vom behandelnden Arzt analysieren zu lassen. Die Automatik geht so weit, dass bei zu hohem Herzschlag nicht nur der Fahrer alarmiert, sondern auch der Rettungsdienst eingeschaltet wird.
In naher Zukunft wird es dann auch möglich sein den Blutzuckerspiegel elektronisch überwachen zu lassen.

Unterschiedliche Motoren stehen zur Auswahl

Das Serienmodell wird voraussichtlich mit einem 1,5-Liter-Benziner ausgestattet sein, der zudem mit einem Turbolader versehnen ist. Das Einstiegsmodell wird zukünftig 140 PS unter der Motorhaube haben. Die nächste Variante wird vermutlich ein Turbo-Benziner sein, der sage und schreibe 240 PS im Bauch hat und mit einem Hubraum von 1,6 beziehungsweise 2,0 Litern ausgestattet sein wird. Die beiden Dieselversionen sind voraussichtlich mit 4-Zylinder-Motoren und 115 PS oder 200 PS ausgerüstet.
Die tatsächlichen Verkaufspreise sind noch nicht veröffentlicht. Der Einstiegspreis wird vermutlich bei 29.000 Euro aufwärts liegen. Der Turbo Einstieg wird etwas höher ausfallen.

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[Bildquelle: M 93 / CC License]


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